Im Land der zornigen Winde

Zur Zeit lesen wir ein Buch von einem mongolischen Autor: Im Land der zornigen Winde! „Wir lesen“ bedeutet: Barbara liest Robert vor. Das Buch erklärt uns viel über die Denkweisen der Tuwa (ein mongolischer Nomadenstamm) und das hilft uns so manches zu verstehen. Wir erfahren hier ein so anderes Verhalten der Menschen, als in den letzten Ländern. Die Mongolen erleben wir viel zurückhaltender, schüchterner und für uns schwieriger zu verstehen. Auch die nonverbale Kommunikation ist nicht immer leicht. Ein Beispiel dafür ist das Winken. In vielen Ländern wurde uns bereits von weitem zugewunken und wir haben uns jedes mal sehr…

HU Treffen in der Mongolei

Bereits während unserer Fahrt haben wir vom Fernreisenden Treffen in Ulan Bator gehört und beschlossen: Da wollen wir unbedingt dabei sein. Daher mussten wir uns unterwegs ziemlich beeilen. Von Alamaty in Kasachstan bis in die Mongolei haben wir einfach noch mal einen Zahn zugelegt und sind darüber auch sehr froh. Dieses Erlebnis war etwas ganz Besonderes für uns. Und wir sind noch immer in der River Point Lodge! Vor unserer Reise hatten wir in Deutschland und in der Schweiz bereits ein paar solcher Meetings besucht und jedesmal tolle Kontakte geknüpft. HU steht für Horizon Unlimited, ein internationales Forum für Fernreisende…

Nomaden

In der Mongolei leben ungefähr 3 Millionen Menschen auf einer Fläche, die etwa viereinhalbmal so groß ist wie Deutschland. 40 % der gesamten Bevölkerung leben in der Hauptstadt Ulaanbatar. Somit ist die Mongolei das am dünnsten besiedelte Land der Welt. Da ist es wirklich nicht schwer, in diesem unglaublich weiten Land ruhige und einsame Stellen für die Nacht zu finden. Wir bauen fast täglich unsere Villa Verde in mitten von nach Kräutern duftenden Steppen- und Graslandschaften auf und verbringen die Abende mit dem Beobachten von Adlern, Schwalben, Erdmännchen oder Wüstenmäusen. Das ist wunderschön, beruhigend und einsam. Wir möchten aber auch…

We are in Mongolia!

Die ersten Tage in der Mongolei verbringen wir mit Claudia und Flo und erleben gleich etwas wirklich Außergewöhnliches: In Ölgii findet ein riesiges Fest statt. Ein reicher Mongole, der in Kasachstan zu Geld gekommen ist, läd zu Ehren des 75. Geburtstages seines Vaters alle Bewohner der Gegend ein. Es gibt kostenfreies Essen in den vielen Jurten, Ringkämpfe, Singwettbewerbe, Pferderennen und tausende sind gekommen um dabei zu sein. Wir auch! Es gibt so unglaublich viel zu sehen und so wie wir überall mit einem freundlichen und manchmal schüchternen „Hello“ neugierig beobachtet werden, so beobachten wir die Mongolen. Viele sind mit Zelt…

Ganz kurz in Russland

Um von Kasachstan in die Mongolei zu kommen, gibt es nur den Weg über Russland. Auf der Karte sieht es aus, als ob sich die beiden Länder berühren – es sind jedoch noch 40 km chinesische Grenze dazwischen. Wir nehmen diesen kleinen Abstecher durch Russland gern in Kauf und machen auf den 1100 km durch Russland wieder nur positive Erfahrungen. Ok – um ehrlich zu sein: die Grenzer bei beiden Grenzübertritten waren die bisher unfreundlichsten auf unserer gesamten Reise und bei der Ausreise haben wir erlebt, was es bedeutet als Ausländer schlechter behandelt zu werden als alle russisch sprechenden Reisenden….

Ein heisser Ritt

Wir waren 3 Tage in Almaty, aber ehrlicherweise muss ich gestehen: wir haben nicht viel von der Stadt gesehen. Bei den Freeriders konnte Robert in der Werkstatt schrauben: an einem Koffer gab es einen Riss, der geflickt werden wollte und die Luftfilter reinigen, Kette spannen, alles kontrollieren, usw. Und Barbara konnte im Freerider Hostel auf der Terrasse sitzen und lesen. Abends ein Bierchen im Freeriders Pub… Außerdem gab es mal wieder so allerhand zu erledigen wie z.B Wäsche waschen, Friseurbesuch für Robert, „Speisekammer“ (der gelbe Packsack) mal ordentlich reinigen und Barbara durfte sich mit ihrer neuen Kamera vertraut machen 😊….

Wieder in Kasachstan

Unseren letzten Tag in Kirgisien möchten wir gern am See verbringen und wir finden einen besonderen Ort am östlichen Ufer des riesigen Issyk Kul. Ein kleines Jurtencamp direkt an einem etwa 2 km langen Sandstrand inmitten von Bäumen. Hier sind (außer uns) nur Kirgisien und wir dürfen miterleben, wie sie den Freitagnachmittag und Abend verbringen. Es wird viel gegessen in den Jurten, die Männer spielen Karten und rauchen im Schatten der Bäume, alle gehen gemeinsam schwimmen (Männer mit Männern, Kinder mit den Frauen). Könnt ihr euch die alten Männer in Badeshorts und mit Kalpak (der typisch kirgisischen Mütze) vorstellen? So…

Karakol – eine Stadt in Kirgisien

Wollt ihr mit uns Karakol erkunden? Eine Stadt in Kirgisien in der Nähe vom Yssyk Kul See mit etwa 70.000 Einwohnern. Es ist nicht weit von hier nach Kasachstan und nach China. Heute waren wir über 3 Stunden auf dem Markt! Der besteht zu ganz großen Teilen aus Seecontainern, die teilweise auf sehr pfiffige Weise zu Geschäften umgebaut wurden. Auf diesem Markt kann man wirklich alles kaufen und er ist riesig groß! Die Gassen sind eng und es besteht wirklich die Gefahr sich zu verlaufen. Wir haben es wieder raus geschafft, mit einem neuen T Shirt für Robert, 3 Bananen…

Yssykköl – der wunderschöne Bergsee

Vom Songköl fahren wir über die Nordroute an den Yssykköl. Der See ist einer der größten Bergseen der Welt. (Es gibt noch Streit ob der Titicacasee in Südamerika größer ist) Auf jeden Fall ist der See 182 Km lang, 60 km breit und bis zu 668 m tief. Er liegt auf 1607 m über dem Meeresspiegel und somit 1400 Meter tiefer als der Songköl. Das merken wir sofort an den Temperaturen und so genießen wir so manches Bad im glasklaren Wasser bei tollen Sommertemperaturen. In Tong finden wir zufällig das Jurtencamp Sonun, in dem wir gleich drei Tage bleiben. Unsere…

Kirgisien – das Land der Jurten

Kirgisien heißt uns willkommen mit wunderschönen grünen Flächen und Jurten mit Pferden, Jaks und Kühen – wie im Bilderbuch. Das ganze Land ist einfach so unglaublich schön! Hier könnte man an jeder Ecke, nach jeder Bergkuppe und auf jeder Ebene anhalten und Bilder machen. Wir sind jetzt seit 8 Tagen in Kirgisien und ich könnte euch xxxx Fotos zeigen. Die ersten beiden Tage haben wir in Osh verbracht. Daffy & Daky haben neue Schuhe bekommen. Zorro Moto ist eine von einem Engländer geführte Motoradwerkstatt und eine super Empfehlung für alle, die mal nach Osh kommen. Sie hatten die gewünschten Heidenau…