Georgien

Die Grenze zwischen Georgien und Aserbaidschan

Zwei Wochen waren wir in Georgien. Es hat uns gefallen, die Landschaft ist schön, das Essen ist echt lecker und Tiflis ist auf jeden Fall sehr sehenswert. Doch Georgien hat es nicht geschafft, uns in dieser Zeit zu begeistern. Vielleicht war der Kontrast zur freundlichen Türkei einfach zu groß? Oder wir waren nicht zur rechten Zeit am richtigen Platz? Schwer zu beurteilen… Von Tiflis aus fahren wir die „berühmte“ russische Heerstraße. Die Straße ist schön, da sie jedoch eine wichtige Transitstrecke von Georgien nach Russland ist, sind wir dort nicht allein unterwegs 😊 Die Lkw´s und die eiligen Georgier helfen…

Tiflis

Vorgestern war in Georgien Ostermontag! Ja – ihr habt richtig gelesen: Der orthodoxe Ostermontag war am 29.04.2019, also in diesem Jahr eine Woche nach unserem Osterfest. Und was machen die Georgier an diesem Feiertag? Sie gehen alle (!) auf den Friedhof und essen und trinken am Grab ihrer verstorbenen Verwandten und schmücken es mit Blumen. Noch nie habe ich so viele Menschen auf den Friedhöfen gesehen. In Tiflis sind wir an einem Friedhof vorbeigefahren, an dem nur für diesen Tag die Straße eine Einbahnstraße wurde, um den Verkehr einigermaßen in den Griff zu bekommen. Bilder habe ich davon keine gemacht…

Georgien im Frühling

Man fährt über eine Landesgrenze und innerhalb von ganz kurzer Zeit ist alles anders. Das fasziniert uns noch immer. Die Grenze von der Türkei nach Georgien ist wieder so ein Beispiel. Schlagartig wird in Georgien der Verkehr chaotischer, wir werden wild überholt und abgedrängt, auf den Straßen laufen sehr viele Kühe in aller Gemütsruhe durch die Gegend, die Landschaften sind in üppigem Grün und die Natur sieht wild und unberührt aus. Wir sehen nur noch sehr wenige Moscheen, doch einige schöne Kirchen. Die Georgier winken nicht so freundlich wie die Türken und die Teehäuser sucht man leider auch vergeblich unterwegs….