Zu früh verabschiedet
Zu früh verabschiedet

Zu früh verabschiedet

Die letzten Tage in Costa Rica haben es uns nochmal so richtig schwer gemacht… Zwei nette Tage verbringen wir mit Rasmus und Sarah in Liberia, der nördlichsten Stadt von Costa Rica. Wir sind ganz erstaunt über das sehr gute kulinarische Angebot und wir lassen es uns richtig gut gehen. Wir spielen in einem netten Café ein Wurfspiel mit Sandsäckchen, für das wir uns selbst die Regeln ausdenken (mit verschiedenen Wurfvarianten) und tauschen jede Menge Informationen aus. Die Beiden kommen gerade aus Nicaragua und können uns auch über die andern Länder Mittelamerikas schon viel berichten. Die Anzahl der Markierungen in Google maps wächst rasant an….

Wir treffen Sarah und Rasmus wieder

Nachdem wir Liberia (und Sarah und Rasmus) verlassen, entdecken wir eine traumhafte Gegend! Ganz dicht an der Grenze zu Nicaragua in der Nähe von La Cruz, kommen wir mal wieder aus dem Staunen nicht raus. So schön ist es hier! Die Gegend ist geprägt von sehr großen Weideflächen, auf denen jedoch nur vereinzelt Vieh steht, viele wachsen langsam wieder mit Bäumen und Sträuchern zu. Außerdem gibt es hier schöne Wälder und vor allem unzählige Buchten mit wunderschönen Stränden. Und das ganze vom Tourismus unentdeckt. Über die App IOverlander finden wir einen Platz an dem das Zelten möglich wäre, der jedoch auch kleine Cabinas hat. Wir entscheiden uns für die super ausgestattete Cabina – und bleiben gleich noch zwei Nächte dort.

Eigentlich warten wir auf die Ergebnisse von unserem PCR Test, den wir am Montag früh in Liberia gemacht hatten. Aber die Zusage der Ergebnisübermittlung innerhalb von 24 Stunden wird vom Labor nicht eingehalten und so dürfen wir noch einen Tag länger im Paradies bleiben.

Nicht weit von der Casa Soley finden wir traumhafte Strände mit kleinen Inseln, an denen es keine Touristen gibt. Nur ein paar Einheimische genießen das Wasser und den kühlenden Schatten der Bäume. So machen wir es ihnen einfach nach…. Wieder hält die Natur Überraschungen für uns bereit. Neben einigen Affen, entdecken wir auch Vögel, die wir bisher nicht kannten: Schopfkarakara und große Amazonaspapageien.

Casa Soley – hier bleiben wir gern länger
Wir relaxen am Strand

Wir fahren mit den Motorrädern auf schmalen, total leeren Straßen und entdecken einen Stein mit Carvings, die (angeblich) über 1000 Jahre alt sein sollen. Ich finde leider keinerlei Informationen über den Stein und seine Zeichen und freue mich sehr, falls irgendjemand einen Hinweis für mich hat. Meint ihr wirklich, das könnte so alt sein?

Meint ihr das könnte wirklich sehr alt sein?
Von der anderen Seite
Wir verlassen die Pampa…

Am Mittwoch früh ist es dann endgültig „time to say good bye“. Wir überfahren die Grenze nach Nicaragua. Die Grenzformalitäten dauern etwa 3 Stunden und wir fragen uns, wie man das ohne Spanisch Kenntnisse geschafft hätte. Wirklich nirgendwo gibt es eine Ausschilderung und man kann entweder erahnen wo man hinsoll oder eben fragen. Wir entscheiden uns für das Fragen und schlagen uns tapfer durch. Zoll, Immigration, Fumation, Tourismusabgabe….. Und so erreichen wir Mittwochmittag (07.07.21) gegen 12.00 Uhr Nicaragua.

Jetzt wirklich!

P.S: und damit habe ich heute tatsächlich den 20ten Blogbericht über Costa Rica geschrieben

ride2seetheworld

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