Wann hast du das letzte Mal etwas zum ersten Mal gemacht?

Dieses Zitat aus „Das große Los“ von Meike Winnemuth könnte die Überschrift sein für unseren wunderschönen Urlaub mit Katrin und Armin. Wir alle erleben hier so viel Neues und Fremdes und erfreuen uns unheimlich daran – es bereichert jeden Tag! Für die beiden ist schon die Art des Reisens etwas Neues. Wir haben (fast) nichts vorgeplant und suchen uns alle 2 bis 3 Nächte eine neue Unterkunft und entscheiden gemeinsam, wohin wir als nächstes wollen. Genauso wie Barbara & Robert seit über einem Jahr reisen. So waren wir nachdem wir beide vom Flughafen abgeholt haben (ohne Daffy & Daky) zunächst für 2 Übernachtungen in Bangkok, dann eine Nacht in einem kleinen Dorf in der Nähe vom Fähranleger, dann an 2 verschiedenen Orten auf der Insel Koh Chang und jetzt in der 2ten Unterkunft auf Koh Kood. Am Donnerstag nehmen wir wieder die Fähre nach Koh Chang und werden auch dort wieder die Orte wechseln. Totale Flexibilität, viel Bewegung und sehr viel Neues jeden Tag. Genau das lieben wir! Und was haben wir schon alles erlebt in diesen gemeinsamen Tagen: In Bangkok haben wir uns einige Sehenswürdigkeiten angesehen – aber nicht zu viele! Denn wir nehmen uns auch gerne Zeit für das „normale“ Leben der Einheimischen. Auf einem Markt und in der Suppenküche im Hinterhof waren wir wieder die einzigen Langnasen und konnten so auch in Bangkok schon Eindrücke vom Leben in Thailand bekommen. Das behalten wir bei und neben unseren Aktivitäten, gehen wir auch immer wieder in die abgelegenen Orte und essen dort wo die Einheimischen essen.

Der stehende Buddha in Bangkok – Katrin & Armin ganz klein davor
Bangkok in der Dämmerung
Alltag in Bangkok – der alte König wird überall noch vereehrt
Unsere Fähre in Bangkok
Klar fahren wir auch Tuk-Tuk
Die Fähre nach Koh Chang

Die Insel Koh Chang ist nach den Aussagen von einigen Thailand Kennern noch eine der Inseln, die noch nicht so touristisch überlaufen ist. Wir finden tatsächlich noch total einsame Strände – besonders als wir mit den Kayaks um die Südspitze paddeln. Traumhaft! Ich dachte solche weißen, leeren, Palmenstrände gibt es nur noch im Film oder vor einem Hotelresort. Tatsächlich gibt es die auch noch in der Wildnis und schwer zugänglich. Wie schön! Da ist dann die Krönung der Inselromantik, als Robert mit zwei gefundenen Kokosnüssen von einem langen Strandspaziergang zurückkommt und die Männer diese nur mit gefundenem „Werkzeug“ öffnen. Auch unsere Schnorcheltour zählt zu den Highlights unserer Zeit auf Koh Chang. Mit einem Schiff fahren wir drei kleine unbewohnte Inseln im Mu Ko Chang Nationalpark an und gehen dort jeweils für eine Stunde ins super schön warme, total klare Wasser. Mit Schnorchelbrille und Flossen umpaddeln wir die Inseln und unser thailändischer Guide zeigt uns noch einiges und so erliegen wir total dem Zauber der Unterwasserwelt…. Barbara, die noch nie geschnorchelt ist (wann hast du das letzte Mal in deinem Leben etwas zum ersten Mal gemacht?) und auch die anderen drei können gar nicht genug bekommen von den Korallen und den unendlich vielen bunten Fischen.

Wir sind mit den Kayaks unterwegs auf Koh Chang
Schnorchelausflug

Total lustig ist auch unser Fahrtag auf der Insel. Daffy & Daky dürfen mit nach Koh Chang und so mieten wir für zwei Tage noch 2 Roller für Katrin & Armin, um zu viert die tollen kleinen Straßen in Koh Chang zu „erfahren“. Auf und ab, rechts und links – es fühlt sich an wie Achterbahn fahren, besonders für Armin, der das erste Mal in seinem Leben Roller fährt. (wann hast du das letzte Mal in deinem Leben etwas zum ersten Mal gemacht?)

Die 4 unerschrockenen Biker

Unsere Unterkünfte auf Koh Chang könnten unterschiedlicher nicht sein. Zunächst schlafen wir im Oasis – ein Hotel im Dschungel, bestehend aus vielen kleinen Bambushütten mit Dusche und Toilette unter freiem Himmel und mit einer Hängematte auf dem Balkon. Die Geräusche des Dschungels, die Natur und das super tolle Baumhaus neben dem offenen Restaurant geben uns das „Tarzanfeeling“ pur. Als Abwechslung suchen wir ein kleines Homestay mit 4 Zimmern auf dem Pier von Bang Bao aus. Im Paradise Bang Bao sind wir umgeben von Hütten, Restaurants, Souvenirshops die zusammen ein kleines Dorf auf Stelzen im Meer bilden. So hören wir das Tuckern der Bootsmotoren, das Babygeschrei in der Nachbarhütte, das Schlagen der Wellen unter uns, die Gebete der Mönche am Morgen und das gelassene Leben der Dorfbewohner, die hoffen mit den Touristen etwas Geld verdienen zu können. Von diesem Pier legen die Boote für die Schnorchel-, und Tauchtouren und die Fähren zu den Nachbarsinseln ab. Wir wohnen also in einer kleinen türkisfarbenen Hütte im Hafen, auf Stelzen im Wasser bei einer extrem liebevollen Gastgeberfamilie.   

Die Hütte im Dschungel – das Oasis Koh Chang
… mit Baumhaus
Bangbao Paradise auf Stelzen im Meer
auch bei Sonnenuntergang wunderschön

Die Fähre nach Koh Kood (oder auch Ko Kut) nehmen wir auch. Wir haben gehört, dass diese Insel noch besonders unberührt sein soll. Und das ist sie auch!!! Es gibt schon einige Hotels und Restaurants auf der Insel, doch die gesamte touristische Infrastruktur ist noch in den Kinderschuhen. Einfach toll! Daffy & Daky können nicht mit, da es keine Fahrzeugfähre gibt. So sind wir alle mit Rollern unterwegs oder nutzen den kostenlosen Taxiservice von der Fähre zur Unterkunft oder auch von Unterkunft zu Unterkunft. „Taxi“ bedeutet auf Koh Kood: Offene Pritsche mit Sitzbänken 😊

Der Seemann auf der Fähre nach Koh Kood
Der Hafen von Koh Kood
„Gespräch“ in einer Suppenküche
Die Strände sind unglaublich schön und leer
Traumstrand und wir sind allein
Wasserfälle zum Baden und mit Doktorfischen
….auch der Dschungel ist sehr sehenswert
Am Abend am Strand
wir genießen unser Chang Bier

Auf der Insel erleben wir Wasserfälle und Traumstrände fast allein! Unglaublich! An einem Wasserfall werden wir plötzlich von Fischen angeknabbert. Hier leben also die sogenannten „Doktorfische“, die uns die abgestorbenen Hautpartikel abfressen – natürlich halten wir ihnen sofort unsere Hände und Füße hin… sehr lustiges Gefühlt! (wann hast du…..) Hier auf Koh Kood gönnen wir uns auch drei Übernachtungen direkt am Strand. Ich liege gerade unter einem Bambusschirm auf einer Holzliege mit Polstern, schaue auf das Meer und den Sandstrand vor mir, der Wind kühlt bei über 30 Grad angenehm und das Padthai zum Mittag war wieder unschlagbar gut – wie eigentlich jedes Essen in Thailand. Nachher probieren wir noch das „Stand up paddling“ auf dem Meer. Und wann hast du das letzte Mal etwas zum ersten Mal gemacht?

ride2seetheworld

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