Litauen

Ich sitze an der Memel und unsere Villa Verde steht neben mir – einfach so ins Gelände gestellt…. So lieben wir das! Die Memel wird ab hier Grenzfluss zwischen Russland und Litauen und wir werden auf der litauischen Seite weiter in Richtung Ostsee fahren. Den Weg hierher haben wir vor allem auf sehr kleinen Sträßchen gemacht, wovon einige unbefestigt waren. Einige wunderschöne Tage in Litauen liegen bereits hinter uns und das Land hat uns bereits eingefangen mit der Ruhe, Natur und der entspannten Art der Litauer.

Die Memel ist noch sehr naturbelassen
viele tolle Blumen am Ufer

Coronabedingt ist noch immer sehr vieles leerer als sonst und so können wir auch eine Hauptstadt richtig genießen. Vilnius hat eine gut erhaltene Altstadt mit irre vielen Kirchen im barocken oder gotischen Baustil und außerdem einer sehr lebhaften und künstlerischen Szene. Die Stadt hat einen eigenen Freistaat, Uzupis hat sich 1998 gegründet und sich eine nicht ganz ernst gemeinte Verfassung gegeben. Das Viertel in der Stadt ist heute Künstlerviertel, Szene, Aussteiger, und manches mehr. Wir laufen bei 25 Grad und strahlendem Sonnenschein durch die Stadt. Kaufen bei einer alten Frau frische Heidelbeeren und Karotten aus ihrem Garten, Schlemmen in einem leckeren Restaurant mit kalter Rote Beete Suppe und Pilzkartoffelpuffer, bewundern manche Kirchen, unglaublich viele Hochzeiten und die Streetart. Wir entspannen im Park mit Opernmusik aus den Lautsprechern und kraxeln schliesslich sogar nch hoch zur Burgruine um den überwältigenden Überblick über die Stadt zu bekommen. Moderne Hochhäuser auf der einen Seite und barocke Kirchen und Parks auf der anderen Seite. Vilinius ist jung, fröhlich und entspannt. Tolle Stadt!

Vilnius die Altstadt von oben
Vilnius die moderne Stadt
Sehenswertes in der Stadt
Im Park
leider könnt ihr die Opernmusik jetzt nicht hören
Viele Hochzeiten
Kunst überall
besonders in Uzupis

Am Tag vorher waren wir in Trakai, ein sehr viel kleineres Städchen, in dem es vor allem die für Litauen typischen Holzhäuser in allen Farben gibt. Und die berühmte Burg Trakai, die wir wegen 8 Euro Eintrittsgeld jedoch nur von außen bestaunen. Viel mehr begeistert uns der „Berg der Engel“ auf der anderen Seite des Sees. Dort spenden Einheimische große geschnitzte Engel und alle zusammen stehen auf einem kleinen Hügel und können durchwandert werden. Ein besonderer Ort.

Burg Trakai
Trakai

Der Berg der Engel

Die Holzschnitzerei finden wir in Litauen überall. In vielen Dörfern stehen besondere oft mannshohe Skulpturen, die teilweise christliche Motive zeigen, aber auch traditionelle Figuren. Oft sind sie sehr grob geschnitzt und dennoch oder gerade deshalb mit einer großen Wirkung. Ich werde sicherlich noch viele Fotos von Holzfiguren in Litauen machen. Holzfiguren, Holzhäuser, riesige Wälder und zahlreiche Seen – Baltikum wir mögen dich schon jetzt.

ride2seetheworld

Schreibe einen Kommentar

*