Freunde
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Was wir wirklich manchmal vermissen auf der Reise, sind unsere Familie und unsere Freunde. So hat es uns unglaublich gefreut, dass unser Freund Olli uns besuchen kommt. Er hat es zugegebenermaßen etwas leichter, da er sogar für den Flug nach Mexiko City bezahlt wird. Die Vorteile eines Piloten 😊. Aber er hat sich auch noch einige Tage freigeschaufelt und sich ein Motorrad geliehen, so dass wir gemeinsam durch das Land düsen können. Wie toll! Einige Tage zu dritt unterwegs! Und tatsächlich wird es eine ganz schön anstrengende und fahrerisch herausfordende Tour. Normalerweise fahren wir nicht so lange am Stück, aber wir wollen natürlich Olli so manche schöne Ecke von Mexiko zeigen. So fahren wir vier Tage gemeinsam, 800 Kilometer mit fast 20 Stunden Fahrtzeit. Das sind etwas andere Durchschnittsgeschwindigkeiten als in Deutschland, aber wir nehmen natürlich nur die kurvigsten Strecken und schlängeln uns im Norden von Mexiko Stadt bis nach Xilitla und wieder zurück über Metztitlán nach Mexiko Stadt. Unglaublich wie unterschiedlich und wie wunderschön die Gegenden sind, durch die wir fahren.

Zu dritt unterwegs
… durch die Berge an der 85 (Traumstrecke)
oder die 105
nördlich von Metztitlán
manchmal auch unbefestigt
durch Schluchten
und immer mit Beistand

Abends suchen wir uns immer ein Zimmer mit 2 großen Betten, so können wir zu dritt für kleines Geld übernachten. (etwa 10 Euro pro Person und Nacht) Die 4 Tage waren viel zu schnell rum. Wir hatten viel zu erzählen, haben gemeinsam das mitgebrachte Haribo genossen (Olli hat sich sehr zurückgehalten, da er sagte er komme da leichter dran), waren lecker essen und haben auch so manches mexikanisches Bier genossen.

Ein Victoria in Ehren…
Fajitas auf der Dachterasse in Xilitla
Es gibt auch Fotos von mir 🙂
mit anschließendem Bummel über den Markt
hier kann man echte Kröten kaufen zum Transport von „Kröten“
In Xilitla gibt es viel zu sehen
Robert dachte kurz über einen Wechsel nach…
aber wir bleiben einfach Biker….

Am Sonntag kam dann viel zu schnell der Moment des Abschieds. Wir begleiten Olli in sein nobles Hotel in Mexiko City, wo die Crews der Airlines absteigen und schlendern noch gemeinsam durch ein schickes Wohnviertel. Was für eine andere Welt hier im reichen Mexiko…. Olli trifft sich mit seiner Crew für den Heimflug und wir fahren in unser Hotel (in einem nicht ganz so teuren Viertel) um die vielen Eindrücke erstmal sacken zu lassen. Robert darf dann am Montag früh noch die 1200er GS zum Verleiher zurückfahren und kommt wieder mit den Worten: „Ich liebe meine Daky!“

Am Tag vor Ollis Ankunft besuchten wir noch ein unglaublich tolles Museum in der Hauptstadt: Das Nationalmuseum der Anthropologie zeigt die Geschichte der verschiedenen indianischen Stämme in Mexiko. Hier wird auf einer Fläche von 44.000 m² innen und 35.700 m² Freifläche so einiges gezeigt und erklärt. Wir sind völlig überwältigt und freuen uns sehr, schon in so mancher archäologischen Stätte gewesen zu sein, wo wir hier die Ausgrabungen dazu sehen.  

Der Stein der Sonne ist besonders beeindruckend
Wir bestaunen so einiges hier im Museum
Viele Gefäße wurden in Gräbern gefunden

Doch obwohl wir wirklich erstaunt sind, wie modern und sauber Mexiko City ist, zieht es uns wieder aufs Land: diesmal in Richtung Westen! Es gibt noch vieles zu erobern in diesem riesigen Land. Und wir haben nicht mehr so viel Zeit hier in Mexiko….

Olli wir freuen uns jetzt schon auf deinen nächsten Besuch bei uns – in Südamerika!

ride2seetheworld

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