Unsere Bikerherzen schlagen wieder höher…

So ein unglaublich toller Tag gestern! Wir starten von der Westküste Norwegens im Regen (wie schon in den letzten 6-8 Tagen) und sind uns ziemlich sicher, dass wir solche Highlights wie Trollstigen und Geiranger Fjord bei diesem Wetter einfach links liegen lassen und direkt zu unseren norwegischen Freunden fahren.

Nach einigen Kilometern Fahrt sehen wir die Spitzen der Berge, die alle mit Puderzucker überzogen sind und fühlen uns in unserem Entschluss bestärkt! Wir werden nicht die Trollstigen hochfahren. Immerhin überwindet diese Straße in kurzer Zeit 405 Höhenmeter und wie wir von unten sehen können, sieht es da oben sehr weiß aus. Wir hatten bereits gelesen, dass irgendwann im September die Straße geschlossen wird. Die Norweger werden wissen warum!

Was soll ich euch sagen: der Regen wurde weniger, die Temperaturen kletterten auf rekordverdächtige 11 Grad und die Abenteuerlust kam durch bei uns. Wir sind dann mal einfach abgebogen. Bereits auf dem Parkplatz am Fuß der Serpentinen freuten wir uns riesig  – weit und breit kein Mensch in Sicht. Das obligatorische Foto vor der Oma auf dem Motorrad, konnten wir schon im Trocknen schießen und dann sind wir da hochgefahren. Wunderschönes Panorama, tolle Strecke und alles total leer. Irre! Oben angekommen der Ausblick auf die Kurven und das Tal und rechts und links die leicht überpuderten Gipfel – klar fahren wir jetzt auch noch weiter zum Geiranger Fjord. Mehr Kurven, mehr Berge, mehr atemberaubende Ausblicke.

Die Oma auf dem Motorrad am Fuße der Trollstigen
Trollstigen von oben
…mit Ausblick ins Tal
Alles ist leer
Wie immer haben wir Glück mit den Fähren, wir kommen 8 min vor Abfahrt
Auf der Fähre zum Geiranger kommt die Sonne raus!
Der Geirangerfjord
Blick von der Adlerstraße

Alle diejenigen, die diese Strecke kennen, werden meine Begeisterung verstehen. Wir hatten es zwar etwas frisch mit den 5 – 11 Grad, aber ohne Verkehr und mit meistens guter Sicht war es einfach ein Traum.

gerade schneit es etwas…
Traumhafte Landschaften mit strahlend blauem Wasser

Robert und ich wechseln regelmäßig zwischen Toni und Pünktchen und so hat jeder mal den Luxus von einem eingebauten Fußwärmer (der Boxer) und nach etwa 240 Kilometern suchen wir uns in Bismo an einem Bauernhof eine Hütte und sind einfach nur glücklich.

P.S.: ganz nebenbei habe ich mir gestern ein neues Motorrad gekauft

ride2seetheworld

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