Der Nordosten von Thailand

Seit dem 25.12. sind wir wieder in Thailand und es ist einfach nur schön!! Jede Nacht im Zelt, super Kurvenstrecken, wunderschöne Natur, nette Begegnungen – der Norden Thailands begeistert uns bevor wir eigentlich richtig angekommen sind. Die Temperaturen sind angenehm und wir freuen uns sehr mal wieder einen Pulli am Abend überzuziehen – wir hatten sehr viele heiße Tage in den letzten Wochen und gerade beim Zelten ist es schön, nachts auch mal unter 20 Grad zu haben. Bei unserer Streckenplanung hat uns Tino geholfen mit einer Nachricht, die gerade im richtigen Augenblick ankam: „Fahrt an der Grenze zu Laos in Richtung Norden und nicht durch die Mitte von Thailand.“ Danke für diesen Tipp. Er hat uns drei der schönsten Fahrtage auf unserer bisherigen Reise beschert. Ein kleiner Film dazu – wenn du hier klickst!!!

Natur, Kurven und Daky

Unsere erste Tempelübernachtung in Thailand war so ganz anders als die Erfahrung, die wir in Kambodscha gemacht haben. Die Mönche sind alle recht alt und „verwöhnen“ uns mit einem Abendessen und einem Frühstück. Fürs Foto schaut der oberste Mönch ganz ernst, aber sonst hat er viel gekichert und wir haben uns mit dem Translator auch nett unterhalten. Seine Tochter lebt mit ihren zwei Kindern und Mann in London und er selbst ist schon 82 Jahre alt. In der ganzen Tempelanlage leben 3 alte Mönche und die Abwechslung mit zwei „jungen“ Reisenden aus Deutschland ist willkommen. Er schenkt uns noch zwei Schlüsselanhänger mit einem Bild vom vorherigen König…. (Wenn das der jetzige König wüsste, könnte es tatsächlich Probleme geben!!)

Unser Mönch läd uns auch zum Frühstück ein…

Im Nam Nao Nationalpark krabeln wir schon vor sechs Uhr am Morgen aus dem Zelt und hoffen auf Tiersichtungen, aber leider haben sich alle Elefanten vor uns versteckt. Der Spaziergang durch den Dschungel war trotzdem schön! Vom Nam Nao Nationalpark aus fahren wir immer Richtung Norden. Wir übernachten erneut bei Mönchen auf dem Tempelgelände und auch diese Begegnung ist etwas ganz besonderes. Die Anlage liegt auf der Spitze eines Hügels und wird von zwei Mönchen bewohnt. Der eine spricht garnicht und der andere plaudert ununterbrochen auf thailändisch mit uns. Irgendwann antwortet Robert ihm immer auf deutsch. Wirklich lustig – keiner versteht den anderen, aber beide unterhalten sich 🙂

Im Nam Nao Nationalpark
leider sehen wir keine wilden Elefanten
So dicht am Tempel und nachts hell erleuchtet – da kann uns wirklich nichts passieren 🙂
Der Tempel von innen im Abendlicht
… was soll bloß das Säckchen sein? Wir lassen immer eine Spende für den Tempel da

Die Fahrtage sind lang – aber nie langweilig. Alles ist hügelig und mega kurvig. Wir klettern hoch auf über 1000 Meter Höhe und genießen wunderschöne Ausblicke über das Land. Hier sind die Wälder zum Teil noch absolut ursprünglich und viele Teile sind durch Nationalparks geschützt. Am Rande eines Nationalparks schlafen wir an einer Rangerstation, die uns ihre Küche benutzen lassen und uns danach mit Thaiwhiskey abfüllen wollen. Wir trinken zwei kleine Gläser mit und verschwinden lieber früh ins Zelt.

So sieht ein perfekter Platz für unsere Villa Verde aus
Der Versuch von Erziehung
Ein paar Bilder von unterwegs
Hier gibt es ein Fest im Dorf
Hier halten wir um zu frühstücken
hier gab es eben eine leckere Nudelsuppe
Tankstelle im nirgendwo…

Unsere Fahrt immer in Richtung Norden geht bis Bo Kluea und dann wechseln wir in Richtung Chiang Mai. Wir sind wirklich viel gefahren in den letzten Tagen, das hat aber auch einen schönen Grund: Ab morgen besuchen uns Jeanette und Udo in Chiang Mai – Besuch aus der Heimat!!! Da möchten wir natürlich pünktlich am Flughafen sein! Gemeinsam werden wir Chiang Mai und die Umgebung erkunden.

ride2seetheworld

1 comment

  1. Schöner Bericht und super Bilder! Wir sehen uns in Chiang Mai.

Schreibe einen Kommentar

*