365 Tage unterwegs

Unglaublich, aber wahr! Seit einem Jahr sind wir jetzt unterwegs! Am 03. Oktober 2018 sind wir zuhause um 9 Uhr losgefahren. Begleitet von ein paar Freunden fuhren wir die ersten Kilometer durch die Wetterau, durch den Taunus, am Rhein entlang und immer weiter….. Heute – genau ein Jahr später – sind wir in Luang Prapang in Laos. So ein Tag ist gut für einen kleinen Blick zurück und wir möchten euch unseren persönlichen Rückblick in 4 Abschnitten präsentieren:

  1. Unsere „erfahrenen“ Länder
  2. Daffy & Daky
  3. Unsere Wegbegleiter
  4. Barbara & Robert

1. Unsere „erfahrenen“ Länder

  • 20 Länder haben wir bisher bereist. Manche recht kurz, andere länger… Hier könnt ihr sehen wo wir langgefahren sind.
  • Immer wieder werden wir nach unseren Lieblingsländern gefragt. Das ist wirklich schwer zu beantworten! Für jedes Land könnten wir eine lange Liste machen, was besonders toll/schön/erlebenswert oder aufregend war. In manchen sind es ganz besonders die Menschen (z.B. in Usbekistan und der Türkei), in anderen die wunderschöne Natur (z.B. Kirgisien, Georgien, Portugal), die Sehenswürdigkeiten (z.B. Spanien, Türkei) oder die Kultur (z.B. Usbekistan, Marokko) oder super tolle Motorradstrecken (z.B Frankreich, Sardinien). Wenn wir uns festlegen müssten, welche Länder uns bisher am besten gefallen haben, dann würden wir wohl diese vier nennen: (in zeitlicher Reihenfolge): Marokko, Türkei, Kirgisien, Laos
Die Wüste in Marokko
Kappadokien/Türkei
Pferde und Jurten in Kirgisien
Ein Fischer in Laos

2. Daffy & Daky

  • Gefahrene Kilometer seit dem 03.10.18 bis nach Luang Prabang: 43.000 km

Pannen:

  • 2 x Platten bei Daffy (einmal in der Wüste Gobi und als Folge davon 2 Wochen später in China nochmal)
  • Einmal ist Daky einfach stehen geblieben: Ihre Benzinpumpe war defekt (natürlich in der Gobi)

Das war alles!!!! Robert ist aber auch wirklich der weltbeste Mechaniker und kümmert sich regelmäßig um Daffy & Daky. Inspektionen und Kontrollen sind eben wichtig auf so einer Fahrt.

Unfälle:

  • In Sardinien ist Daky den Berg runtergefallen (neben der Straße)
  • Daffy hat sich auf das Bein von Barbara gelegt und es verdreht (natürlich in der Gobi)
  • Daky hat sich ungeschickt mit Robert verkantet und ihm die Rippen geprellt (auch in der Gobi!!!!)
  • Daffy wurde von einem anderen Biker auf regennasser Straße umgefahren (in China)
  • + ein paar Umfaller ohne besondere Schäden irgendwo bei schwierigem Untergrund wie Matsch, Schotter oder Sand

Und das Wichtigste dabei: Es ist im ganzen Jahr nichts Schlimmes passiert!!!!

Daffy mit plattem Reifen in der Gobi
Daky mit kaputter Benzinpumpe (in der Gobi :-))

3. Wegbegleiter

Für uns das Allerwichtigste sind die Begegnungen!

Wir haben in diesem Jahr so unglaublich viele tolle Menschen kennengelernt und mit manchen sind wir auch einige Tage (oder Wochen) gereist oder sind dort länger geblieben.

  • Maria in Asturien – dort haben wir das erst Mal „workaway“ gemacht und mit ihr gewohnt, gelacht, Paella gekocht und manchmal etwas gearbeitet.
  • Jochen in Portugal – ein alter Kumpel von Robert, der unsere Reise immer verfolgt. So konnten wir ihn bei Freunden in Portugal besuchen und einige Tage dort bleiben.
  • Tres und Ron in Marokko – die zwei reisen mit ihrem Hund Zohra und einem orangefarbenen Camper durch die Welt; ratet welche Nationalität sie haben?
  • Sabine und Uwe in Marokko – (followthebluesky) entspannte Reisende die zwischen ihrem Motorrad und ihrem Jeep wechseln; Hauptsache der Himmel ist blau!
  • Gadi in Südspanien – unser super Luxus „Couchsurfing“ Host in einer Traumvilla mit ganz viel Herzlichkeit und Gastfreundschaft
  • Daniele in Sardinien – Ein motoradfahrender Sarde, der uns seine Insel gezeigt hat und wir in seinem Garten unsere Villa Verde aufstellen durften
  • Iris und Thomas in Sardinien – zwei deutsche Camperreisende, die im perfekten Moment uns einen tollen Kaffee kochten und uns dann an die Westküste folgten
  • Chris und Franka in Italien – (infiniteroad) die zwei haben sich auf Reisen kennengelernt und sind inzwischen zu dritt und leben in der Nähe von Rom, wir blieben einige entspannte Tage dort
  • Yannik in Griechenland – ein Schwabe, der mit seinem Motorrad 4 Monate getourt ist und wir mit ihm und Dino nicht nur Klöster angesehen haben
  • Dino in Griechenland, Türkei und wieder in der Mongolei – (toni_echnaton) wir sind lange miteinander gereist und jetzt hat er uns überholt und ist schon in Chile – Dino, wir sehen uns wieder!
  • John und Edwin in Kasachstan und Usbekistan – öde Straßen aber viel Spaß mit zwei netten Holländern auf dem Weg in den Osten
  • Judith in Kirgisien – leider viel zu kurz, haben wir einige Tage am Isseykul See miteinander verbracht und am Strand gezeltet
  • Patric in Usbekistan, Tadschikistan, Mongolei und China –(always forward) er hat uns in Samarkand von der Chinatour erzählt und dann haben wir uns spontan entschieden mitzufahren
  • Claudia und Flo in der Mongolei– (noplanisagoodplan) zwei Langzeitreisende im 4×4 Sprinter mit denen wir so manchen tollen Campspot in der Mongolei geteilt haben
  • Rene in der Mongolei – ein toller Mensch, der für 10 Tage in der River Point Lodge viel mehr als nur unser Gastgeber war
  • unsere coole Truppe durch China: Yingchu, Sam, Patric, Remo, Stefan – 7 Motorradfahrer mit dem selben Ziel: einmal quer durch China von der Mongolei bis Laos in 21 Tagen
  • Samuel (genannt Sam) in der Mongolei, in China und Laos – unser aktueller Wegbegleiter, von dem wir uns gar nicht trennen mögen….
  • und natürlich unsere Wegbegleiter „aus der Ferne“ die in Gedanken und dank der modernen Technik immer mitreisen!

Wir tragen Euch alle im Herzen bei uns!

Unsere coole Truppe auf der chinesischen Mauer

4. Barbara & Robert

Wir sind einfach nur dankbar und glücklich, dass wir diese Reise machen können. Wir sind uns einig, es ist die beste Zeit unseres Lebens! (auch wenn wir schon vorher sehr viel Tolles erlebt hatten) Auf unserer Reise ist jeder Tag angefüllt mit schönen Erlebnissen und Eindrücken und wenn wir am Abend über unseren Tag sprechen, dann fällt es uns immer wieder schwer, den schönsten Moment des Tages zu benennen – weil es einfach so viele davon gibt.

Es mag sich für manchen überheblich anhören oder auch unvorstellbar: So eine Reise ist nicht schwierig! Mit der nötigen Gelassenheit, sind wirklich alle Situationen leicht zu handhaben. Unterwegs lernt man, dass es für alles immer eine Lösung gibt. Und wir haben noch nichts „schlechtes“ erlebt. Noch keinen korrupten Polizisten oder Grenzer, noch keinen Betrug, keinen Diebstahl oder Schlimmeres. Wir reisen seit einem Jahr durch die Welt und es ist uns noch kein schlechter Mensch begegnet. Im Gegenteil: Es ist überwältigend, wieviel Schönes uns wiederfährt. Die unzähligen Einladungen zum Tee, die Daumen hoch beim Überholen, das freudige Winken der Kinder, das echte Interesse an uns, die Hilfsbereitschaft  – unzählige kleine Gesten der Herzlichkeit und der Sympathie. Einfach schön so viel Menschlichkeit zu erfahren.

Und wie wunderschön unsere Erde ist: Der Dschungel, die Wüste, das Gebirge, das Meer, die Tiere, die Pflanzen. Traumhaft anzusehen!

Wir lieben unsere Reise! Ein ganz großes Dankeschön möchten wir heute auch an alle Lieben zuhause schicken, die dafür Verständnis haben. Das erste Jahr ist nun vorbei…. Jedoch haben wir noch so vieles vor uns. Die Welt ist groß und wunderbar!

ride2seetheworld  

4 comments

  1. Was für ein toller Zwischenbericht – nach doch schon einem Jahr! Viel Freude und weiterhin so positive Eindrücke in der zweiten Hälfte!
    Reinhard

    1. Dankeschön 🤗

  2. Proud to have been part of your adventure. Since then it are „Kajumbals“ for every currency I come across and it’s „Hammer“ to express something!
    John

    1. 🤣🤣🤣 Both words are important for our trip 🤣🤣🤣

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