Wir sind auf der Fähre nach Griechenland…

…und es fühlt sich so unglaublich gut an!

Unsere Fähre im Hafen von Ancona
Toni und Liv werden sicher verzurrt
Ancona

Italien hat es uns in den letzten Tagen nicht so leicht gemacht mit großer Begeisterung darüber zu berichten. Das Tragen der Masken, die in Italien überall verpflichtend sind, verhindert, dass man ein Lächeln sieht. Das Wetter war grau und regnerisch und zusätzlich haben wir auch noch einen Strafzettel von Euro 29,40 pro Motorrad für falsches Parken kassiert, der wirklich sehr schwer nachzuvollziehen ist. Selbst der Polizist, mit dem ich sehr nett darüber gesprochen habe, findet die Regelung „very crazy“. Die Stadt Siena war recht leer, aber irgendwie konnten wir uns auch da nicht so richtig begeistern.

Hier dürfen Motorräder parken
Die selben Symbole – aber hier dürfen nur “Motorräder” mit 3 oder 4 Rädern parken. Wir also nicht!
Siena

Die Straßen in der Toskana sind oft sehr kurvig und machen echt Spaß – jedoch ist der Zustand der Asphaltdecke meistens so schlecht wie auf dem Pamirhighway in Tadschikistan. Die Preise für ein normales Essen oder ein Stückchen „Dolce“ sind absolut mit deutschen Preisen vergleichbar und Campingplätze für 22 Euro als Sonderangebot gefallen uns auch nicht so gut…. Naja, alles nicht so tragisch – wir haben die Freiheit ein Land zu verlassen, wenn wir uns nicht so wohl fühlen. Genau das haben wir dann auch gleich gemacht, nachdem sich Jochen von uns verabschiedet hatte, um wieder in Richtung Heimat zurückzufahren. Es war richtig schön, ihn einige Tage als Reisebegleitung bei uns zu haben. Besseres Wetter hatten wir uns wohl alle gewünscht.

Einige Tage zu dritt

Als wir in Ancona im Hafen unsere Fährtickets abholen, bewundern wir ein wirklich altes deutsches Wohnmobil, das bereits vor dem Check in Schalter wartet. Plötzlich geht die Campertür auf und wir beide brauchen einen Augenblick bis unsere Gehirne begreifen was wir gerade sehen. Vor uns steht Jan, gefolgt von Christine mit denen wir im Dezember 2019 unsere ersten Tage in Kambodscha am Strand verbrachten hatten. Wir waren immer mal wieder in Kontakt zwischendurch, aber dass die beiden genau jetzt auch nach Griechenland reisen, wussten wir nicht. So klein ist die Welt!!!! Das letzte Mal waren die beiden noch mit ihren Fahrrädern unterwegs, die sie jetzt auf ihren „neuen“ alten Camper hintendrauf geschnallt haben. Jan und Christine mussten ihre Asientour im März in Japan abbrechen und haben sich dann in Deutschland diesen tollen alten Camper gekauft, um Europa zu bereisen. Wie irre ist das! Irgendwo auf der Welt trifft man plötzlich zwei Menschen wieder, die man am anderen Ende der Welt vor fast einem Jahr das letzte Mal gesehen hat. Natürlich werden wir uns in Griechenland gemeinsam ein Platz am Strand suchen und wieder zusammen kochen. Ob es wie in Kambodscha wieder Sepia geben wird, ist noch nicht entschieden! 😊 Hier geht es zum Blogbericht aus Kambodscha.

Unerwartetes Treffen mit alten Freunden!!

Jetzt sitze ich im T-Shirt und Sommerhose an Deck des Schiffes nach Patras und die Wettervorhersage für den nördlichen Pelepones liegen zwischen 23 – 25 Grad für die nächsten Tage – mit strahlendem Sonnenschein. Wir freuen uns auf den Strand der Adria, auf Jan und Christine (die ein Fähre ein paar Stunden vor uns genommen haben) und auf unsere Zeit in Griechenland. Mit Begeisterung haben wir bereits das Lachen der Hafenarbeiter bei unserem Zwischenstopp in Igoumenitsa beobachtet! Wie schön – in Griechenland herrschen andere Regelungen.

ride2seetheworld

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