Spanien

It is so developed

Gadi, unser Couchsurfing-host in der Nähe von Malaga hat für uns den treffendsten Satz während unserer Zeit in Spanien gesagt: „It is so developed here“. Wir haben gestern Spanien verlassen und irgendwie waren wir nicht so traurig wie bei der Abreise aus Portugal oder Marokko. Spanien hat uns nicht so richtig begeistern können. Wann immer wir zu dicht an das Meer kamen, waren die Orte voll mit Häusern, Restaurants, Cafés, Hotels, Menschen, Autos usw…  Das Hinterland war schön – wie ich im letzten Blogbeitrag geschrieben habe. Aber die Küste von Spanien ist eben sehr „developed“. Durch die Temperaturen sind wir…

Von Granada in Richtung Norden

Das Hinterland gefällt uns auf dem Navi mal wieder besser als die Küstenregion und wir werden nicht enttäuscht: die Naturparks in dieser Region Spaniens sind wunderschön und wir sind in den letzten Fahrtagen soviele Kurven gefahren wie schon lange nicht mehr. Aber fang ich doch mal in Granada an: aus Granada fahren wir raus und erleben auf den nächsten 150 km eine Monokultur, die wirklich erschreckend ist in diesem Ausmaß. Es gibt Olivenplantagen soweit das Auge reicht – und zwischen den Olivenbäumen wächst nix – garnix – nicht mal Unkraut! Die Landschaft ist nett, aber diese Art der Nutzung trübt…

Andalusische Sehenswürdigkeiten

Diese Woche ist eine Sightseeingwoche! Da fühlt man sich gleich wie ein Urlauber. Bereits vor zwei Wochen hatte ich online Tickets gekauft für den Camenito del rey und für die Alhambra. Irgendwie schade, dass man so etwas planen muss – aber so ist diese Woche eben eine typische Touriwoche. Und sie ist schön! Am Montag fahren wir von El Chorro nach Ronda. Schöne Straßen, super Wetter bei etwa 20 Grad und Ronda ist wirklich sehenswert. Das Städtchen liegt über einer schroffen Felsschlucht, die in der Mitte der Stadt 80 Meter tief abfällt und unten fließt ein Fluss. Über diese Schlucht…

Zurück im Zigeunerleben

Auf dem Weg zum Flieger in Frankfurt schrottet Robert noch ein Auto und lernt gleichzeitig, dass früher Playstation spielen viel einfacher war als heute 😊 Die Zeit daheim war bunt: Freunde und Familie zu treffen war kurz und intensiv, Unangenehmes zu erledigen wie Steuererklärung und allerlei „Papierkram“ war notwendig und fühlte sich danach auch gut an. Die 2 Wochen waren gefüllt mit Terminen und Verabredungen und einem gemeinsamen Wochenende mit den Kindern. Es fühlte sich alles irgendwie an, wie ein anderes Leben. Das ist wirklich erstaunlich nach nur 3, 5 Monaten unterwegs. Wie schnell man sich an das Zigeunerleben gewöhnt!…

Drei Welten in einer Woche

Innerhalb so kurzer Zeit in drei verschiedenen „Welten“ zu sein – das macht wirr im Kopf. Gerade in den letzten Tagen erleben wir wieder, wie sehr uns das Reisen auf dem Landweg gefällt! Beim Fahren wechseln die Landschaften, die Menschen und die Kulturen schrittweise und langsam. Fährt man z.B. vom Norden Marokkos in den Süden, erlebt man die Veränderungen etappenweise und kann sie wirklich „erfahren“ (in beiderlei Wortsinn). Wenn man jedoch fliegt oder mit der Fähre von einem Kontinent zum nächsten übersetzt, ist alles schlagartig anders. Und wenn man dann auch noch vom „Reisen“ in das „Zuhausesein“ wechselt – dann…

Workaway in Asturien

Bereits zuhause hatten wir uns vorgenommen, über die bekannten Internetplattformen unterwegs nach Gastgebern zu suchen, bei denen wir gegen Kost und Logis mitarbeiten können. Also haben wir in Nordspanien einige Hosts angeschrieben, die auf „workaway“ nach Unterstützung suchen. Zunächst waren wir ganz erstaunt, dass die Antworten entweder ausblieben oder sehr spät kamen – aber wir sind halt in Spanien. Nur eine hat bereits am nächsten Tag geantwortet: Maria. Der Kontakt war kurz – aber sehr herzlich. Also verabredeten wir uns und am Dienstag führt uns der Weg nach La Rubiera in der Nähe von Oviedo in Asturien. Auf dem Weg…

Atlantikküste in Nordspanien und die Picos de Europa

Die Atlantikküste von San Sebastian bis nach Santander ist wirklich nicht schön wenn man sich die Ortschaften anschaut. Das spanische Baskenland gehört zu den wohlhabensten Regionen Spaniens und so sieht man eben auch die Schwerindustrie. „Also konzentriere dich doch einfach auf die kleinen Strassen und die Buchten“ sagt Robert „die sind sehr schön“. Das stimmt! Verlassene Buchten mit ein paar Surfern und sonst nur Meer, Felsen und Wald. Dazwischen fahren wir auf kleinen geschwungene Strassen mit Eykalyptuswäldern oder aber Landschaften wie in der Schweiz. Hügel, Kühe, Wiesen. Zum Bleiben begeistert es uns aber nicht. Erstmalig fahren wir sogar 50 km…

Bardenas Reales – von der Wüste ans Meer

Nachdem wir 2 Nächte in der Halbwüste wild gezeltet hatten, entschieden wir uns am Sonntag morgen noch einige Strecken durch die Bardenas Reales zu fahren. Vorher füllen wir noch unsere Vorräte auf, wofür wir ein sehr kleinen, sehr chinesischen Markt finden, in dem man wirklich alles finden kann in einem totalen Chaos und der natürlich am Sonntag geöffnet hat. Danach geht es auf einer recht breiten Schotterpiste durch das Biospärenreservat Bardenas Reales – leider sind auch einige Spanier und Franzosen an einem Sonntag hier unterwegs. Die Landschaft ist einfach atemberaubend! Bardenas Reales ist eine Halbwüste mit einer Fläche von 415…

Unwirkliche Landschaften

Nordspanien in den letzten drei Tagen: zwei Extreme wechseln sich ab. Ewig lange, grosse, langweilige Strassen durch nicht schöne Landschaften wechseln mit total skurilen Gegenden, die uns vorkommen wie auf dem Mond – in denen wir offroad fahren und Spass haben.   Nordspanien in den letzten drei Tagen: zwei Extreme wechseln sich ab. Ewig lange, grosse, langweilige Strassen durch nicht schöne Landschaften wechseln mit total skurilen Gegenden, die uns vorkommen wie auf dem Mond – in denen wir offroad fahren und Spass haben. Fange ich doch mal mit dem unschönen Teil an… In Spanien wird mehr Schweinefleisch produziert, als in…