Schlafzimmer

Kopfkissen: die Eisprinzessin und Decathlon

Robert konnte ohne Kopfkissen nicht gut schlafen und wir hatten in Frankreich keines dabei. Die Eisprinzessin ist ein ganz billiges Kissen aus einem französischen Supermarché. Offensichtlich eher für ein Sofa in einem Mädchenzimmer (maximal bis 14 Jahre) designt als für eine Motorradfernreise.  Aber leicht und gut knautschbar. Und auf beiden Seiten ist die Eisprinzessin abgebildet. Total kitschig! Aber bequem! Robert musste dafür auf der ersten Reise etwas Hohn und Spott ertragen – aber jetzt nimmt es immer Barbara. Dehalb musste Robert sich ein neues kaufen: klein und aufblasbar von Decathlon


Schlafsack:

Mountain Equipment Helium 600 Daunenschlafsack ist Roberts Schlafsack.

Wie das immer so ist: Männer und Frauen haben unterschiedliche Anforderungen an Schlafsäcke. Deshalb musste es für Barbara auch ein Helium 800 sein: unwesentlich dicker und schwerer und WÄRMER! Aber wir waren uns einig, daß wir uns für Daunen entscheiden. Das Schlafklima ist einfach super. Ob uns die Daunen unterwegs Sorgen machen werden, können wir noch nicht sagen. Bisher sind wir sehr happy damit und sicherlich haben beide Schlafsäcke jetzt schon ca. 40 Nächte bei sehr unterschiedlichen Temperaturen mit uns verbracht – oder besser gesagt, wir in den Schlafsäcken verbracht. Auch an einem Wochenende an dem das Wasser im Topf gefroren ist, haben wir mollig warm geschlafen. Jetzt brauchen wir nur noch einen guten Tipp für das Aufstehen bei solchen Minusgraden….


Innenschlafsack:

Als ich das erste Mal von „ägyptischer Baumwolle“ gelesen habe, musste ich etwas schmunzeln. Was machen denn die Ägypter anders mit ihrer Baumwolle als andere Nationen??? Inzwischen habe ich nachgelesen: ägyptische Baumwolle hat durch das Klima im Nildelta längere Fasern und dadurch entstehen beim Spinnen längere Fäden mit gleichbleibender Qualität. Also wie auch immer: unsere Innenschlafsäck sind ein Cocoon Inlett Ägyptische Baumwolle. Macht tatsächlich wärmer und bei Hitze kann man nur in denen schlafen. Fühlt sich super an und lässt sich schneller mal auswaschen. Das würde ich auf jeden Fall jedem Fernreisenden empfehlen! Klein und praktisch.


Schaffell:

Auf dem Weihnachstmarkt Ende November 2016 habe ich mir ein zugeschnittenes Schaffell gekauft, weil ich ausprobieren wollte, wie sich das auf der Motorradssitzbank anfühlt. Da wir direkt vom Weihnachtsmarkt ins Zelt gekrabbelt sind und es nicht sehr warm war in dieser Nacht, habe ich das Schaffell mit in den Schlafsack genommen. Der Hammer! Das macht gefühlte 4 Grad Temperaturunterschied aus (ist bestimmt nicht richtig – aber fühlt sich so an). Inzwischen haben wir von lieben Freunden beide noch ein Fell bekommen und die sind so klasse zur Unterlage auf der Isomatte und auf dem Stuhl abends. Auch unsere Schaffelle haben Namen: Wilma und Shaun!und wenn es uns zu kalt wird, legen wir unter die Isomatten noch eine Rettungsdecke – so haben wir im Zelt noch eine super zusätzlichen Isolation.