Abschied nach sieben Monaten Lateinamerika
Abschied nach sieben Monaten Lateinamerika

Abschied nach sieben Monaten Lateinamerika

Wir sitzen am Flughafen in Cancún und schauen zurück… Lika und Luna haben wir gestern bei Del in Oaxaca untergestellt. Er passt in den nächsten fünf Monaten auf die beiden auf. Sie stehen dort zwischen etwa 20 Reisefahrzeugen – so können sie sich gegenseitig sicher viele Geschichten erzählen.

Abschied von Luna und Lika

Die letzten Tage verbrachten wir in Oaxaca und in Tule, ganz in der Nähe der Stadt. Oaxaca ist bekannt für seine hervorragende Küche, seine Kultur und seinen Mezcal – und genau das genießen wir ausgiebig. Wir probieren lokale Spezialitäten wie Kaktusblätter (Nopales), Heuschrecken (Chapulines) und natürlich mehrfach die berühmte Mole – eine Schokoladensauce mit Chili, Gewürzen und Nüssen, die typischerweise mit Hühnchen oder Eiern serviert wird. Bei einer Free Walking Tour mit Jenny erfahren wir viel über die Geschichte der Stadt und die Azteken, die hier einst herrschten.

Chapulines und Nopales auf dem Markt
und hier die Heuschrecken auf unserem Essen
Free Walking Tour mit Jenny (nur wir drei)
Unsere tolle Unterkunft in Oaxaca
Die schöne Stadt

In Oaxaca ist die Künstlerszene sehr aktiv, und so entdecken wir überall in der Stadt spannende „Protestkunst“ in Form von Plakaten an den Hauswänden und natürlich die für Lateinamerika bekannten Murales (Wandmalerei). Da geht mir jedesmal das Herz auf…..

Vor sieben Monaten in San Cristobal hatten wir die beiden österreichischen Musiker Renate und Franz kennengelernt, die seit vier Jahren in ihrer alten Ambulanz durch Mexiko reisen und sich mit Musik finanzieren. Hier in Oaxaca erleben wir sie gleich bei zwei Konzerten und verbringen darüber hinaus viele gesellige Stunden zusammen. Sie laden uns auch zu einer Mezcalprobe auf ihrem Campingplatz ein. Wir probieren uns durch verschiedene Sorten und entscheiden uns schließlich für eine Flasche wilden Mezcal. Dieser gilt als besonders hochwertig, da er aus wild wachsender Agave und nicht aus kultivierten Pflanzen hergestellt wird.

Tolle Musik mit Renate und Franz
Mezcal in Mexiko – das muss sein 🙂

Außerdem schlendern wir in Oaxaca durch die Märkte der Stadt – auf der Suche nach Koffern oder Taschen. Und weil wir Märkte lieben, macht uns das besonders viel Spaß. Wir teilen unser Gepäck auf: Zelt, Kochsachen, Werkzeug, Luftmatratzen und vieles mehr bleiben in Mexiko. Motorradkleidung und unsere persönliche Kleidung nehmen wir jedoch wieder mit nach Deutschland. Da wir auch die Helme verstauen wollen, ist die Suche nicht ganz einfach – umso erleichterter sind wir, als wir schließlich für etwa 30 Euro pro Stück Taschen mit Rollen finden. Perfekt für uns.

Die neue schwarze Tasche passt sogar noch drauf….

Jetzt sitzen wir also nach sieben unglaublich erlebnisreichen Monaten am Flughafen und warten auf unseren Flug nach Deutschland. Es ist schwer in Worte zu fassen, wie sich dieser Moment anfühlt. Wir sind unglaublich dankbar für diese Zeit in Mexiko, Guatemala, Belize und El Salvador. Der Abschied fällt schwer. Aber natürlich freuen wir uns auch darauf, Familie und Freunde wiederzusehen. Und auf unseren Kondor. Unser Abenteuer in Mexiko wird im September weitergehen…. Das Leben bleibt spannend.

ride2seetheworld

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