Unser Start war traumhaft

Jetzt sind wir vier Tage unterwegs – und ich kann mich garnicht entscheiden was ich schreiben soll. Es war einfach alles bisher wunderschön. Die Abfahrt am Mittwoch, 03.10.2018 – typisch deutsch: wir starten wie geplant um 9 Uhr zu unserer grossen Reise. Einige Freunde, Familie und Nachbarn kommen zum Winken. Ausserdem haben Thomas, Gerrit und Sabrina beschlossen uns mit den Motorrädern für die ersten Kilometer zu begleiten. Gemeinsam fahren wir über Bad Nauheim (sentimental) bis zum Wispertal und essen in der Laukemühle. Ein komisches Gefühl – alles ist vertraut und bekannt, aber es fühlt sich ganz anders an, wenn man im Kopf hat, die nächsten 2 Jahre unterwegs zu sein. Zum Kaffee sind wir bei Jens und Katja, die uns noch wirklich schöne Sätze über „das Bauchgefühl“ mit auf den Weg geben. Sie haben bereits eine grosse Reise hinter sich und können unsere Gefühle sehr gut mitfühlen. Wir winken auch dort an diesem wunderschönen Ort in der Nähe der Loreley…Ja und dann sind wir zwei allein – und frei – ohne Termine – ohne Ziel – ohne Verpflichtung. Wir zelten an der Nahe bei sehr niedrigen Temperaturen und fahren am nächsten Tag über den wahrscheinlich kleinsten Grenzübergang nach Frankreich. Dort finden wir einen traumhaften Platz für unser Zelt an einem Anglerteich und werden um 20 Uhr freundlich vertrieben. Hier darf man nur stehen wenn man angelt! Eine Schnur hätten wir ja gehabt, aber 20 Euro für die Angelerlaubnis war uns einfach zuviel. Also ziehen wir unser Zelt einfach 100 Meter weiter vom See weg unter einen Baum. Die Fahrtage durch die Vogesen sind traumhaft. Strahlende Sonne, 20 Grad und leere Strassen. Unterwegs treffen wir Carlo und Laurent am Strassenrand. Zwei Belgier, die nächstes Jahr mit ihren F 650 GS durch Afrika fahren wollen. Ein grosses Hallo und wir sind alle begeistert, gleich zwei Zwillingsschwestern zu treffen….. Letzte Nacht haben wir in einer alten Villa geschlafen am Fusse des Grand Ballon, ungewohnt viel Luxus am gemeinsamen Tisch. Jetzt geht es weiter in Richtung Süden – auf der Suche nach Schlafplätzen, die über 0 Grad haben…

ride2seetheworld

4 comments

  1. Je connais aussi les Vosges quand on était là-bas en hiver 🙂
    Bonne route tous les temps.
    Achim

    1. Merci

  2. Schöne Bilder.
    Viel Spaß und Gute Reise.
    Helga

    1. Dankeschön!

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